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BORG Oberndorf ist Schulstandort zweiter Klasse.

NEOS zu Besuch in Salzburg bei der Paracelsusschule in St. Jakob am Thurn, im Bild v. li: Sebastian Huber Gemeinderat, Matthias Strolz Abgeordneter zum Nationalrat,  28.01.2016 Foto: Franz Neumayr/SB
im Bild v. li: Sebastian Huber Gemeinderat, Matthias Strolz Abgeordneter zum Nationalrat,
Foto: Franz Neumayr/SB

 

Strolz/Huber: „Schulstandort ohne Schulleitung geht auf Kosten der Schülerinnen und Schüler“.
„Die zuständigen SPÖ-Bildungsminister – Dr. Claudia Schmied und Gabriele Heinisch-Hosek – behandeln das BORG Oberndorf seit Jahren als Schulstandort zweiter Klasse. Dieser Zustand muss beendet werden. Die jetzige Situation der Ungewissheit ist für Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern nicht zumutbar. Die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer im BORG Oberndorf haben ein Recht auf eine Führungskraft“, stellt NEOS Bildungssprecher GR Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „In der heutigen komplexen Schullandschaft müssen Schulleiterinnen oder Schulleiter vor Ort sein. Sie bekleiden eine zentrale Führungsfunktion und besitzen die strategische, betriebswirtschaftliche und personelle Führungsverantwortung.“
Für NEOS Klubobmann Matthias Strolz steht fest, dass für NEOS die Rolle der Schulleitung komplett neu gedacht gehört: „Es handelt sich dabei um eine echte Führungsaufgabe. Wir müssen in ein differenzierteres Berufsbild, bessere Rekrutierung, hochwertige wissenschaftliche und praxisnahe Ausbildung, forcierte Fortbildung und in ein positives gesellschaftliches Berufsimage investieren. Für gelingende Schule ist es erfolgskritisch, die Schulleitung als Führungsfunktion zu denken und zu leben. Die Ausbildung der Schulleiter_innen muss umfassend neu gestaltet werden, um den Anforderungen dieser verantwortungsvollen Funktion gerecht zu werden. Ebenso logisch ist eine angemessene Entlohnung als Führungskraft.“ 
Abschließend appellieren Strolz und Huber an die zuständige Landes- und Bundespolitik: „Landeshauptmann Dr. Wilfrid Hauslauer und Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek sind beide aufgefordert dem BORG Oberndorf handfeste und praktikable Lösungen anzubieten. Eine Möglichkeit könnte ein eigener Schulstandort sein. Die aktuelle Situation stellt für das Lehrpersonal eine übergebührliche Belastung dar und geht auf Kosten der Schülerinnen und Schüler.“