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Austria: Verhandlungen zur Stadionnutzung müssen beschleunigt werden

Huber: „Austria wird zum Bittsteller degradiert.“

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

Die österreichische Fußballbundesliga hat am Freitag ein Lizenzverfahren gegen den SV Austria Salzburg eröffnet, da die Austria im Moment über kein Stadion für Risikospiele verfügt. Für NEOS steht fest, dass das Land und die Stadionbetreiber endlich die Verhandlungen zur Nutzung des EM Stadions für die Austria beschleunigen müssen: „Sechs wertvolle Tage sind zwischen dem Gespräch zwischen der Austria, dem Land und dem Stadionbetreiber vergangen, bis die Austria an Red Bull verwiesen wurde. Dieses ‚Ping-Pong Spiel‘ zwischen dem Land und der Stadionbetreibergesellschaft gegen die Austria muss endlich aufhören. Ein derart liebloses Verhalten seitens der Landespolitik hat die Austria und ihre Fans nicht verdient. Es ist entwürdigend, dass der Sportverein als Bittsteller degradiert wird“, sagt NEOS Sportsprecher Dr. Sebastian Huber und fügt an: „Einmal mehr zeigt sich, dass die aktuelle Stadionsituation noch immer nicht akzeptabel ist. Kurz nach Abpfiff der Spiele müssen die Fans den Fußballplatz in Maxglan verlassen. Für die Übertragung der ‚Livespiele‘, die Freitagabends um 20:30 Uhr angepfiffen werden, liegt noch keine Genehmigung vor. Das ist der Beweis, dass eine Wohnsiedlung kein Platz für ein Bundesligastadion ist.“

Bzgl. des Risikospieles am 23. Oktober müssen Stadt, Land und die Austria in ernsthafte Verhandlungen mit Grödig treten. „Sowohl der SV Grödig als auch der FC Liefering absolvieren zu diesem Zeitpunkt Auswärtsspiele bei der Admira in der Südstadt bzw. bei Wiener Neustadt. Das Stadion in Grödig wäre somit frei“, stellt Huber abschließend fest.