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Austria: Faire Lösungen für Stadionnutzung sind erwünscht

Huber: „Rote Karte für LR Berthold aufgrund grober Unsportlichkeit.“

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

Kurz vor dem ersten „offiziellen“ Heimspiel der Salzburger Austria ist die Stadionsituation noch immer nicht akzeptabel: „Der Fußballplatz in Maxglan wurde für den ASK Salzburg errichtet, einem damaligen Landesligaverein mit durchschnittlich 200 bis 250 Zuschauern pro Spiel. Allen Beteiligten in Politik und Sport war immer klar, dass die sogenannten Risikospiele dort niemals stattfinden können. Der Amtsleiter des Baurechtsamtes, Mag. Felix Holzmannhofer, sagte am 26. Februar dieses Jahres in der Sitzung des Planungsausschusses, dass lediglich 1.566 Zuschauer und 1.766 Zuschauer per Sondergenehmigung die Spiele ansehen können“, stellt NEOS Sportsprecher Dr. Sebastian Huber eingangs fest und fügt an: „Nach wie vor sehen wir den Standort Maxlgan kritisch. Eine Wohnsiedlung ist kein Platz für ein Bundesligastadion.“

Für die Fans der Austria und für die Anrainer in Maxglan ist der aktuelle Stadionstandort unbefriedigend. Lösungen liegen für Gemeinderat Huber schon seit längeren auf der Hand: „Mit 1. Juli hat die österreichische Bundesliga ihre Statuten dahingehend geändert, dass ein Stadion von zwei Lizenzbewerbern-/nehmern derselben Spielklasse als Heim- oder Ausweichstadion für Bundesliga-Bewerbsspiele genützt werden darf. Das Bundesligastatut ermöglicht somit, dass die Austria in Grödig oder im EM-Stadion spielen könnte“, sagt Huber und fügt an: „Die maximal zulässigen 1.766 Zuseher sind für Maxglan und die Anrainer nicht zumutbar und für die Austria eine zu geringe Kulisse. Aufgrund der bisher gezeigten sportlichen Leistungen und nicht zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen, muss es der Austria möglich sein, Spiele im EM-Stadion oder in Grödig auszutragen.“

Das vorläufige Angebot der Landesregierung bzgl. der Stadionmiete in Kleßheim, in den Medien wird eine Stadionmiete von € 100.000 pro Spiel kolportiert, ist für Huber ein grobe Unsportlichkeit: „Am Fußballplatz würde man Landesrätin Mag. Berthold für diese grobe Unsportlichkeit die rote Karte zeigen. Sie ist aufgefordert – im Sinne des Sportes – endlich eine für die Austria ausgewogene Lösung zu finden“, sagt Huber und fügt abschließend an: „Bzgl. des Risikospieles am 23. Oktober müssen Stadt, Land und die Austria in ernsthafte Verhandlungen mit Grödig treten. Sowohl der SV Grödig als auch der FC Liefering absolvieren zu diesem Zeitpunkt Auswärtsspiele bei der Admira in der Südstadt bzw. bei Wiener Neustadt. Das Stadion in Grödig wäre somit frei.“