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Austria: Bundesligastatuten im Sinne der NEOS Stadionlösung abgeändert

Huber: „Austria könnte in Grödig oder EM-Stadion spielen.“

GR Sebastian Huber
GR Sebastian Huber

Kopfschüttelnd reagiert NEOS Sportsprecher Dr. Sebastian Huber auf die aktuelle Stadionposse rund um das Spiel SV Austria Salzburg gegen Wacker Innsbruck: „Mit 1. Juli hat die österreichische Bundesliga ihre Statuten dahingehend geändert, dass ein Stadion von zwei Lizenzbewerbern-/nehmern derselben Spielklasse als Heim- oder Ausweichstadion für Bundesliga-Bewerbsspiele genützt werden darf. Das Bundesligastatut ermöglicht somit, dass die Austria in Grödig oder im EM-Stadion spielen könnte“, weiß Huber und fügt an: „Die Zeit der Ausreden von SPÖ, FPÖ und Teilen der Bürgerliste, die Austria dürfe nicht im EM-Stadion oder in Grödig spielen sind endgültig vorbei.“

NEOS forderten seit Monaten, dass das Goldberg-Stadion in Grödig oder das EM-Stadion in Wals der Austria als Spielstätte zur Verfügung gestellt werden soll. „Anstatt sich nachhaltig für eine langfristige Stadionlösung ‚seiner‘ Austria einzusetzen und den NEOS Vorschlag umzusetzen hob Bürgermeister Dr. Schaden vom Steuergeldkonto rund 1 Mio. € ab und spielte den großen Gönner“, sagt Huber und fügt an: „Aufgrund der bisherigen Weigerung zu Gesprächen mit Vertretern der Gemeinde Grödig oder der Gesellschaft des EM-Stadions haben die Stadt und somit auch die Austria wertvolle Zeit verloren. Schon vor Monaten hätte eine Einigung zwischen Grödig oder dem Land gefunden werden können. Für NEOS steht fest, dass die „violette Koalition“ von SPÖ, FPÖ und Teilen der Bürgerliste sich endlich für die von NEOS geforderte Stadionlösung einsetzen muss.“

Für die Austria und die Anrainer hätte der Stadionwechsel nach Grödig oder in das EM-Stadion nur Vorteile: „Durch die höhere Kapazität könnte die Austria deutlich mehr Tickets verkaufen und die Probleme der Anrainer in Maxglan – wie etwa Lärm, Verkehr oder die Störung der Abendruhe – würden größtenteils aus der Welt geräumt“, stellt Huber abschließend fest.

  • Stefan Brandauer

    Kein Austrianer wird die Bullenarena jemals als Heimstadion akzeptieren, soviel kann ich mir schon ausrechnen …