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Also doch: Paracelsusbad wird teurer als beschlossen!

Starzer: „Unsere Warnungen vor Kostensteigerungen bewahrheiten sich nun.“

NEOS-Klubobmann Christoph Starzer
NEOS-Klubobmann Christoph Starzer

 

Zum heute im Bauausschuss verhandelten Amtsbericht zur Realisierung des neuen Paracelsusbades sagt NEOS Klubobmann Dr. Christoph Starzer: „Unsere Warnungen bewahrheiten sich jetzt: Der Neubau des Bades wird teurer. Dafür sollen die Gemeinderäte nun auch noch die Genehmigung erteilen. Es muss allen klar sein, dass sie damit den Stein für weitere anstehende Kostensteigerungen erst ins Rollen bringen. Der vorliegende Amtsbericht sieht eine Kostensteigerung von knapp 3,6 Mio. € vor“, sieht sich Starzer mit Blick auf die nun veranschlagten 57,2 Mio. € Errichtungskosten für das Bad bestätigt.

 

„Darin enthalten sind lediglich rund 5 Mio. € an Reserven, die das Kontrollamt angesichts der Dimension und Komplexität des Projektes ausdrücklich als zu gering erachtet. Darauf kann sich jeder seinen eigenen Reim machen“, so Starzer, der im Hinblick auf die Projektkontrolle durch das Kontrollamt anfügt: „Nach eigener Aussage des Kontrollamtes ist eine umfassende und somit fundierte Projektkontrolle mit den vorliegenden Unterlagen und in der Kürze der Zeit nicht möglich. Hierbei muss man sich natürlich fragen: Auf welcher Grundlage sollen die Gemeinderäte ihre Entscheidung gründen? Denn inhaltlich liegen den Gemeinderäten keine weiterführenden Informationen zum Projekt vor. Was den zeitlichen Horizont betrifft, wurden die Unterlagen den Gemeinderäten sogar nach dem Kontrollamt zugestellt.“

 

Zu allem Überfluss sollen die für den weiteren Projektablauf notwendigen Vergaben und Beauftragungen den zuständigen Gremien vorenthalten werden: „Es ist symptomatisch für den politischen Stil der Altparteien und für den gesamten bisherigen Projektverlauf, dass korrigierende Weichenstellungen durch die eigentlich dafür zuständigen politischen Gremien in Zukunft nicht mehr vorgesehen sind. Mit diesem Beschluss entmachtet sich der Gemeinderat selbst“, so Starzer, der abschließend hinzufügt:

 

„Der Amtsbericht lässt zu viele Fragen offen: Demnach gibt es keinen detaillierten Terminplan, sodass der weitere Verlauf des Projektes unklar ist. Weiters ist wiederholt die Rede von der Realisierung des Bades und Kurhauses samt Tiefgarage. Allerdings sieht der Beschluss keine Finanzierungsbeiträge des künftigen Garagenbetreibers mehr vor. Wer also tatsächlich die Kosten für den Bau der Tiefgarage übernehmen soll, von der wir nicht einmal wissen, wie viele Stellplätze sie haben wird und wie teuer sie werden soll, bleibt unbeantwortet.“