Wenn Bedarf besteht: Kinderbetreuung nach Ostern weiterhin gesichert!

26. September 2019

„Nach Ostern soll schrittweise Normalität im Alltag zurückkehren. Darum ist für alle erwerbstätigen Eltern die Kinderbetreuung im ganzen Bundesland selbstverständlich weiterhin sichergestellt, bestätigte unsere NEOS Landesrätin Andrea Klambauer gestern in einer Video-Pressekonferenz. Die Kinder werden auch nach Ostern weiterhin in Kleingruppen betreut und die Pädagoginnen und Pädagogen setzen strenge hygienische Vorgaben um: Sie wechseln nicht und die Gruppen bleiben nach Möglichkeit getrennt. Diese klaren Vorgaben sollen das Risiko einer Ansteckung möglichst gering halten. Während der vergangenen Wochen waren fast alle Kinder in Salzburg zu Hause, somit waren viele Einrichtungen nur bei Bedarf geöffnet. Unserer Landesrätin appelliert an all jene Familien, bei denen ein Elternteil beispielsweise aufgrund von Kurzarbeit weiterhin daheim ist, die Kinder auch im April selbst zu betreuen, um die Gruppengröße und damit das Ansteckungsrisiko in den Einrichtungen minimal zu halten.

Um die Familien in Salzburg in dieser schwierigen Situation zu entlasten, stellt das Land Salzburg zudem eine Sonderförderung in Höhe von zwei Millionen Euro zur Rückerstattung der Kindergartenbeiträge für all jene bereit, die das Betreuungsangebot aktuell nicht nutzen.

Andrea zeigt sich zudem erfreut, dass sich Salzburgs Jugendorganisationen so schnell auf die Corona-Situation eingestellt und ihr digitales Angebot ausgebaut haben. Über die S-Pass App werden mehr als 50.000 Jugendliche in Salzburg erreicht. Die Jugendarbeit wird aber auch über verschiedene andere Kanäle und Apps virtuell weitergeführt. Ihr großer Dank gilt dabei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die in stetem Kontakt mit den jungen Leuten stehen, um Krisen frühzeitig zu erkennen. Diesem Dank können wir uns nur anschließen!Das CO2-Budget im Land Salzburg muss zukünftig nachvollziehbar geführt und für die Salzburgerinnen und Salzburger transparent einsehbar sein.“

Um das politische Handeln generationengerechter aufzustellen, muss eine nachhaltige und vorausschauende Klimapolitik das Ziel sein.
„Wir NEOS setzen uns hier für einen Voranschlag ein, der bereits im Vorfeld die Auswirkungen einzelner Vorhaben auf das Klima berücksichtigt“, lässt NEOS Salzburg Umweltsprecherin Liesl Weitgasser wissen. Zudem fordern die NEOS auch eine jährliche Erstellung eines Klimabudgets parallel zum Fiskalhaushalt.
„Die Umwelthauptstadt Oslo zeigt, wie es gehen kann. Seit 2016 gibt es ein Klimabudget, das parallel zum Finanzbudget erstellt wird und Jahr für Jahr Grenzwerte des CO2-Ausstoßes festlegt. Warum sollte Salzburg hier nicht die Vorreiterrolle in Österreich einnehmen?“, fragt die Landtagsabgeordnete.

Das norwegische Beispiel zeige, dass ein Klimabudget ohne großen Verwaltungsaufwand wirksam werden kann. Langfristig werde man sich dadurch zudem Millionenbeträge einsparen, weil einerseits millionenhohe Strafzahlungen vermieden, andererseits aber auch die Folgen des Klimawandels abgeschwächt werden.