Coronakrise darf nicht zur Bildungskrise werden.
„Bildungsministerium muss Bedarfserhebung durchführen.“

15. April 2020
Nevin Öztürk
Sebastian Huber / Nevin Öztürk

Zahlen aus dem Bildungsministerium belegen, dass jedes fünfte Schulkind durch das E-Learning massiv benachteiligt wird. Für Salzburg bedeutet dies rund 13.000 Schülerinnen und Schüler: „So kann das nicht funktionieren, die Bundesregierung muss hier gegensteuern und nach Ostern umgehend eine Bedarfserhebung durchführen. Sonst besteht die Gefahr, dass Schülerinnen und Schüler ohne entsprechende Hardware das kommende Monat Home Schooling nicht mehr aufholen können,“ sagt NEOS-Salzburg Bildungssprecher, Zweiter Präsident Dr. Sebastian Huber.

Unsere NEOS Gemeinderätin in der Stadt Salzburg und selbst Lehrerin in einer Brennpunktschule Nevin Öztürk ergänzt: „Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass etliche Schülerinnen und Schüler, gerade an Brennpunktschulen, noch immer über keinen praktikablen Internetzugang bzw. Computer verfügen. 

 

Wir dürfen keine Kinder aufgrund der fehlenden technischen Ausstattung zurücklassen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir hinsichtlich der Bildung aus der Coronakrise lernen.“

„Wir freuen uns daher, dass ein NEOS Antrag auf wissenschaftliche Begleitung von Home Schooling im Nationalrat einstimmig angenommen wurde. Mit einem laufenden Monitoring soll jetzt genau unter die Lupe genommen werden, was funktioniert und was nicht. Ziel ist es, die Situation zu verbessern und daraus Lehren für die Zukunft zu ziehen,“ so Huber und Öztürk.